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Welchen Nutzen
haben Sie?
In Gärten fallen Mengen von Laub- und Schnittabfällen an.
Auch die Balkonbepflanzung und viele Küchenabfälle sind organisches
Material. Ofenasche (nur von naturbelassenem Holz) hingegen besteht aus
den Mineralstoffen verbrannter organischer Masse. Diese darf in kleinen
Mengen in den Kompost gegeben werden.
All diese Abfälle können rasch in Dünger umgewandelt werden.
Diese Umwandlung erledigen Millionen von Bodenlebewesen und Mikroorganismen.
Sie bereiten organische Abfälle so auf, dass die im Abfall gebundenen
Nährstoffe den Pflanzen als langsam wirkender Dünger zur Verfügung
gestellt werden. Da niemand mehr, wie frühere Generationen von Gärtnern
und Landwirten, über viel Zeit und große Flächen verfügt,
und die Müllentsorgung immer teurer wird, bietet das Kompostieren
im eigenen Garten enorme Vorteile:
- Kompostieren verringert Ihr Müllaufkommen, denn die Entsorgung
organischer Abfälle kostet (Ihr) zusätzliches Geld. Zudem
würden Deponien und Umwelt belastet werden.
- Kompostieren entlastet Ihren Geldbeutel, da Sie organischen Dünger
selbst
herstellen können.
- Kompostieren fördert die Bodenlebewesen und alle weiteren Tiere,
die von diesen leben.
- Kompost schützt Ihren Gartenboden vor Übersäuerung,
extremen Unterschieden wie Hitze oder Verschlämmung.
- Kompost als Dünger: Durch die organische Substanz wird Feuchtigkeit
gespeichert und wieder abgegeben wie ein Schwamm. Dadurch sparen Sie
viel Gießwasser ein.
- Ihre Pflanzen gewinnen einen Vegetationsvorsprung, da sich humoser
Boden rasch erwärmt.
- Sie sparen viel Zeit, da das Jäten nicht mehr so häufig
erfolgen muß.
- Wenn Sie Kompost anstatt Torf als organischen Dünger einsetzen,
betreiben Sie aktiven Umweltschutz sogar im Doppelpack, weil dadurch
auch Moorlandschaften und Biotope erhalten bleiben.
- Zugleich schützen Sie die Umwelt, da die Komposter von remaplan
aus wiederverwerteten Kunststoffen hergestellt und wertvolle Rohstoffe
wieder einem sinnvollen Einsatz zugeführt werden.
Unsere Tipps aus der Praxis - für Ihre Praxis:
1. Wo ist der beste Platz?
Ideal ist eine halbschattige Lage. Für die Rotte sind drei Dinge besonders
wichtig: Feuchtigkeit, Sauerstoff
und Wärme.
Stellen Sie den Komposter mit direktem Kontakt zum naturgewachsenen,
wasserdurchlässigen Boden auf. Nur so können sämtliche
essentiellen
Bodenlebewesen und Mikroorganismen (Regenwürmer, Käfer, Insekten,
Urtierchen, Asseln, Tausendfüssler, Algen, Pilze etc.) ungehindert
ihre Arbeit tun.
Diese biologische Aktivität durch Flora und Fauna ist sehr wichtig,
denn sie schließt die im organischen Abfall vorhandenen Nährstoffe
(Stickstoff, Kalium, Phosphat, Magnesium usw.) so auf, dass sie den Pflanzen
später auch in organischer Form zur Verfügung stehen. Wenn der
Komposter windgeschützt im Halbschatten steht, bleibt die gut ausgewogene
Feuchtigkeit lange erhalten. Ein Platz im Vollschatten verzögert
die Rotte durch zuviel Nässe und mangelnde Erwärmung.
Achten Sie auf ausreichenden Abstand zum Nachbargrundstück (sollte
mindestens 50 cm sein) und dass Sie genügend Platz für Ihre
Arbeit rund um den Kom-poster haben.
2. Was gehört in den Kompostbehälter?
Gut kompostierbar sind: Blumen-, Obst- und Gemüsereste, Laub, Baum-,
Strauch- und Heckenschnitt, Kaffee- und Teesatz (mit Filter), Sägemehl
und Hobelspäne, geringe Mengen an ungebleichtem Tageszeitungspapier,
Pappe und Papiertücher, ausgelaugte Blumenerde und Asche. Buchen-
oder Walnusslaub enthalten viele Gerbstoffe und zersetzen sich sehr langsam.
Sie sollten deshalb das Laub mit anderen Grünabfällen mischen.
Sogar Eiben- oder Ilexzweige können in den Kompost gegeben werden,
da sich das Gift während dem Rotteprozeß abbaut.
Etwas aufwendigere organische Abfälle sind Kleintiermist, Federn
und Haare, Schalen von ungespritzten Südfrüchten, Baumrinde
und kleine Mengen an Koniferennadeln (z. B. Weihnachtsbaum). Auch mit
tierischen Schädlingen befallene Pflanzen können kompostiert
werden. So sterben viele Pilzkrankheiten und deren Sporen im Kompost ab.
Wurzelunkräuter, z.B. Giersch, haben keine Chance im Kompost, wenn
sie vorher 3 - 4 Tage der prallen Sonne ausgesetzt werden und so angetrocknet
sind.
Alternativ könnten Sie sogar Problemkräuter verjauchen, um
sie dem natürlichen Kreislauf zuzuführen. Eierschalen (zerkleinert)
verrotten erst dann, wenn im Kompost organische Säuren den Kalk lösen.
Also auf "die Mischung" kommt es an!
Was soll NICHT auf den Kompost?
Glas, Metall, Kunststoff, Farben und Lacke, Lösungsmittel, Kunstdrucke,
Batterien, Schutt und Staubsaugerbeutel, Leder, Fleisch- und Fischabfälle,
gekochte, bzw. gesalzene Speisereste, Wurst und Knochen (locken Ratten
und Mäuse an!), Fäkalien und Windeln, sowie imprägniertes
Holz. Asche von Zigaretten und Grillkohle ist leider oft mit Schwermetallen
belastet und gehört deshalb auch nicht in den Kompost. Papier und
Pappe fallen häufig in größeren Mengen im Haushalt an,
so dass nicht die gesamte Menge kompostiert werden kann. Reste sind über
die Altpapiersammlung bequem zu entsorgen. Dies schont die Umwelt, dank
Papierrecycling.
Sporen von wenigen Pilzkrankheiten überleben tatsächlich die
Kompostierung. Deshalb sollten Sie folgende kranke Pflanzen im Hausmüll
entsorgen: Himbeeren mit Rutenkrankheit, Obstbaumschnitt mit Feuerbrand,
Äste mit Rotpustelkrankheit an lebendem Holz, Tomaten mit Krautfäule,
Kartoffeln mit Knollenfäule, Kohlstrünke mit Kohlhernie.
3. Wie wird der Kompost gemischt?
Optimal ist, wenn die erste Schicht beim Bestücken des Komposters
aus strukturgebendem, groben Material (gehäckselte Äste) besteht.
So kann von Anbeginn gleich eine Luftzirkulation erfolgen und Sickerwasser
abfließen. Viele Gemeinden bieten ihren Bürgern einen günstigen
Häckseldienst an. Um eventuell später auftretenden Problemen
gleich zu begegnen, sollte das Kompostgut nur in dünnen Schichten
aufgesetzt und immer gut gemischt werden (feuchtes mit trockenem, grobes
mit feinem, braunes mit grünem Material). Grobes und trockenes Material
sowie Strauchschnitt sorgen für eine gute Durchlüftung. Durch
diese lockeren Schichten strömt frischer Sauerstoff in das Kompostgut,
die unverrotteten Materialien werden rasch verarbeitet. Problemabfälle
(Samen, Unkraut, Wildkäuter, etc.)
immer mittig setzen, da sich hier die größte Wärme zum
Abtöten der Keime und Pilze entwickelt. Während des Kompostierens
werden sogar pflanzeneigene Giftstoffe und chemische Pflanzenschutzmittel
abgebaut.
Sollten Sie Kompost - trotz geschlossenem Behälter - umsetzen müssen,
so ist die Rotte nicht optimal gelaufen. Sie erkennen guten, reifen Kompost
daran, dass dieser nach der Entnahme beim Auspressen Wassertropfen abgibt
und nach Waldboden riecht.
Wenn Sie den Start des Kompostierens beschleunigen wollen, mischen Sie
zu Ihren organischen Abfällen Gartenboden oder bereits reifen Kompost.
Ideal ist, im Frühjahr mit der Befüllung des Komposters zu starten.
Hier fällt sehr viel Material an, das über den Sommer rasch
verrottet. Die gesamten kompostierbaren organischen Abfälle werden
nun laufend im Komposter "deponiert". Den Rest macht die Natur
von alleine.
Zusätze: Bei richtiger Durchsetzung des Kompostgutes sind
im allgemeinen keine Zusätze erforderlich. Wird jedoch der Kompost
etwas zu trocken (Verrottung wird dann reduziert) können Sie vermahlenen
Lehm, der die Feuchtigkeit bindet, einsetzen. Ist der Kompost zu nass,
dann empfiehlt sich das Durchmischen mit zusammengeknülltem Tageszeitungspapier
(in Deutschland überall ungebleichtes Papier und die Druckerschwärze
ist frei von Schadstoffen) oder Pappe (ideal sind leere Eierschachteln)
oder feine (unbehandelte) Holzspäne. Sollte sich durch zu große
Nässe Fäulnis oder ein unangenehmer Geruch bilden, dann schaffen
Sie Abhilfe mit Urgesteinsmehl, das zusätzlich noch eine Strukturverbesserung
bringt, indem Stickstoffverluste vermieden und andere wertvolle Stoffe
vor Auswaschung geschützt werden.
Algenkalk (Algomin) bringt zusätzlich wertvolle Nährstoffe
und Spurenelemente. Das Kalken des Kompostguts ist ein probates Mittel,
wenn der Kompost durch mangelnde Belüftung übersäuert wurde.
Kalk fängt Säuren ab und wirkt basisch auf den Boden. In Europa
ist dieser basische Boden vorherrschend und Flora und Fauna haben sich
angepasst. Kalk sorgt für eine krümelige Struktur des Bodens
und für einen guten Aufschluß von Spurenelementen. Obwohl viele
Kalksorten handelsüblich sind, schwören biologisch arbeitende
Gärtner auf Algenkalk. Der Handel bietet Ihnen auch Hilfsmittel wie Kompostbeschleuniger
an. Diese beinhalten in der Regel diverse mineralische Zuschlagstoffe,
wirken wie ein Puffer und können Nährstoffe und Feuchtigkeit
regulieren. Einige enthalten auch bodenlebende Pilz- und Bakterienstämme,
die für einen raschen Start sorgen. Ähnlich verbessernd wirken
Gesteinsmehle.
4. Bereitet Rasenschnitt Probleme?
Rasenschnitt haben Sie in den Sommermonaten in großen Mengen. Durchschnittlich
wird pro Quadratmeter Rasenfläche mehr als ein Liter Schnittgut anfallen.
Wenn dieses nährstoffreiche und vor allem feuchte Material auf einmal
in den Komposter gerät, fällt das feine Schnittgut zu einer
luftundurchlässigen Schicht zusammen, die dann nicht gleich verrottet,
sondern gärt. Deshalb soll Rasenschnitt zuerst etwas antrocknen und
intensiv mit groben und nährstoffarmen Stoffen vermengt werden. Vermeiden
Sie bitte, dass die erste Schicht im Komposter aus Rasenschnitt besteht.
Der Druck des folgenden Abfalles könnte zu einer luft- und wasserundurchlässigen
Schicht zusammen sinken und die Rotte verzögern.
Bei sehr hohem Aufkommen an Grasschnitt kann dieser auch zum Mulchen
(z.B. Baumscheiben, Sträucher) verwendet werden. Wenn Sie häufig
mähen, dann lassen Sie den Schnitt zwischendurch einfach liegen.
Damit düngen Sie ebenso Ihren Rasen. Laub (z.B. Eiche, Walnuß,
Nadeln, Kastanie), das sich durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen nicht
rasch zersetzt, kann auch ohne Häcksler durch den Rasenmäher
vorbereitet und gut durchgemischt dem Kompostgut beigefügt werden.
5. Warum ist ausgewogene Feuchtigkeit
wichtig?
Für eine gelungene Rotte sind in erster Linie vier Substanzen maßgebend,
von denen jeweils zwei im Gleichgewicht stehen sollten: Luft und Wasser
sowie Kohlenstoff und Stickstoff. Alle vier beeinflussen wesentlich die
Lebensbedingungen der Mikroorganismen, von deren Aktivität die Art
und der Umfang der Umsetzungsvorgänge abhängen.
Ein häufig benutztes Wort ist der C/N-Wert. Kohlenstoffreiches (C)
Material findet sich in trockenem Holz und Zellulose (C/N-Wert 100 bis
über 500), stickstoffreiches (N) Material in eiweißhaltiger,
feuchter, grüner Pflanzensubstanz (niedriger C/N-Wert 20 - 60). Beide
Materialien alleine bereiten Schwierigkeiten beim Kompostieren: trockenes
Holz braucht Jahre zum Verrotten, nasses Material gärt durch Luftabschluß
und erzeugt übelriechende Faulgase. Durch das Mischen erhalten Sie
ein C/N-Verhältnis von 10:1 bis 30:1, also zu Gunsten des Kohlenstoffes.
Dieses Verhältnis ist optimal.
Bei zu trockenem Material findet keine Verrottung statt, denn die Bodenlebewesen
senken ihre Aktivitäten. Bei zu feuchtem Material beginnt das Kompostiergut
unter Sauerstoffausschluß zu vermodern und zu stinken. Zu trocken
sind vor allem reine Holzreste und Stroh. Zu feucht ist oftmals Grasschnitt,
wenn es tags zuvor geregnet hat. Witterungsbedingt kann beim Komposthaufen
oder offenen Kompostern schwieriger die Rotte gesteuert werden, als bei
geschlossenen Kompostern. Am besten Sie verwenden gleich einen geschlossenen
Komposter, z.B. einen Thermoquick® 420 oder Thermoquick®
600, Öko 2000 bzw. 3000, alternativ einen Thermo-Komposter
600 oder Maxi-Komposter von remaplan.
Die Feuchtigkeit im Kompost läßt sich regeln: Ist der Kompost
zu trocken, staubt dieser leicht, dann hilft gießen (aber bitte
wenig). Ist er zu feucht, können geringe Mengen Tageszeitungspapier
oder Pappe, Kalke, Tonminerale, wie Bentonit (Katzenstreu), Sägespäne,
Strohhäcksel überschüssiges Wasser aufnehmen. Dadurch wird
auch vermieden, dass der Kompost übel riecht.
6. Wann kann der Humus entnommen
werden?
Durch aktives Bodenleben (Edaphon), ausreichend Belüftung und die
richtige (ausgewogene) Feuchtigkeit erwärmt sich der aufgesetzte
Kompost. Ein geschlossener Komposter von remaplan
wird mit frischem Material (organische Abfälle) innerhalb einer Woche
Temperaturen von über 45°C erreichen. Die Temperatur kann in
den folgenden Wochen auf 70°C steigen. Deshalb werden die Komposter
von remaplan "Thermoquick®"
oder "Thermo-Komposter" genannt. Die dunkle, kräftige Farbe
dieser Komposter fängt zusätzlich Wärme ein. Die Wärmeleitfähigkeit
des recycelten Kunststoffes mildert krasse Gegensätze zwischen Außenluft
und Kompostmitte und spart die aufwendige Technik einer doppelwandigen
Isolierung. Die steigende Erwärmung in den Kompostern von remaplan,
ein Anzeichen für eine rasche Vermehrung der "arbeitenden"
Organismen, dient zur Abtötung von schädlichen Keimen und einigen
Unkrautsamen.
Im
Winter läuft die Kompostierung zwangsläufig langsamer ab, da
sich viele Lebewesen in tiefere Bodenschichten zurückziehen. Die
Ruhephase ist für die Umwandlung von nützlichen Larven in Erwachsenentiere
ein notwendiger Vorgang. Die Eigenwärme, die Pilze und Bakterien
produzieren, konzentriert sich im Winter in der Mitte des Kompostgutes.
Damit dieser Kompost nicht durchfriert, ist daher auch im Winter eine
kontinuierliche Beschickung möglich und sogar nötig.
Je nach den Witterungsbedingungen, die sich auch im Garten leider nicht
gezielt steuern lassen, wird aus Ihren organischen Abfällen in einem
geschlossenen Komposter von remaplan, durch
die optimalen Verrottungsvoraussetzungen, schon nach etwa vier bis fünf
Monaten guter Kompost. Diesen können Sie bequem von unten durch die
großzügig geschaffenen Entnahmeklappen der remaplan
Komposter entnehmen. Der reife Kompost hat dann die Temperatur der Umgebung
bereits angenommen. In diesem Kompost finden Sie, außer nützlichen
Regenwürmern, meist keine Kleinlebewesen mehr, denn diese sind in
die oberen Schichten mit neuem, frischerem Kompostmaterial abgewandert.
Ob Sie diesen Kompost schon als Blumenerde verwenden können, zeigt
Ihnen der Kressetest. Kresse hat die Eigenschaft sehr schnell zu
keimen, aber auch empfindlich auf Störungen zu reagieren. Wenn Sie
nun Kresse auf etwas entnommenen Kompost säen, merken Sie bei schneller
Keimung, ob Ihr Kompost fertig (Fachausdruck: reif) ist.
7. Wohin mit dem fertigen Kompost?
Keimt die Kresse nicht gleichmäßig (siehe Tipps, Punkt 6: "Kressetest"),
so ist der Kompost noch nicht reif. Dieser Rohkompost kann trotzdem
schon zum Mulchen oder zur Beetvorbereitung als Grunddüngung Verwendung
finden. Die vorhandenen Regenwürmer werden in diesen Boden fruchtbaren
Humus bilden (Nachrotte). Eine Schicht von 1 bis 2 cm Dicke sollte
leicht eingeharkt, aber nicht eingegraben werden. Bitte bringen Sie Kompost
nicht bei heißem Wetter und strahlendem Sonnenschein aus. Der Himmel
sollte schon etwas bedeckt sein, damit die kleinen Tiere eine Überlebenschance
bekommen.
Benötigen Sie den entnommenen Kompost noch nicht sofort, oder ist
das Material noch nicht völlig verrottet, so geben Sie ihn einfach
wieder oben auf das Kompostgut in den Behälter. Auf diese einfache
Weise können Sie den Kompostiervorgang beschleunigen, ebenso dann,
wenn Sie neuen Kompost ansetzen.
Der wertvollste Kompost ist vollständig verrottet, kurzfaserig und
dunkel, riecht würzig und frisch wie ein Waldboden. Meist hat er
dann ein Alter von knapp einem Jahr. Dieser Kompost zeigt seine beste
Wirkung, wenn er im Frühjahr in Beete oder / und auf den Rasen ausgebracht
wird. Er ist auch zum Bepflanzen von Blumentöpfen und Balkonkästen
ideal und kann sogar mit Sand oder Gartenerde vermischt werden.
Reifer Kompost, der nach einigen Monaten bis zu einem Jahr entstanden
ist, hat mehr pflanzenverfügbare Nährstoffe als Kompost, der
durch jahrelanges Rotten (z.B. beim einfachen Komposthaufen) entstand.
Alle Pflanzen sind für reife Kompostgaben mit hohen Nährstoffgehalt
besonders dankbar.
Eine Schicht von ca. zwei Zentimeter des reifen Kompostes sollte rasch
auf die Beete eingearbeitet, aber nicht vergraben werden. Der Rasen läßt
sich durch dünne Gaben von Kompost besonders optimal düngen.
Streuen Sie den Kompost durch ein Sieb auf den Rasen. So erzeugen Sie
optimale Wirkung.
Kompost reagiert meist basisch und sollte deshalb nicht unbedingt Moorbeetpflanzen
in größeren Mengen zur Verfügung gestellt werden. Diese
Pflanzen benötigen zwar die gute Struktur des Kompostes, der vorhandene
Kalkgehalt jedoch wird zu gelben Rhododendronblättern führen.
Im Herbst können Sie die Edel- und Beetrosen mit Kompost anhäufeln,
um deren Frosthärte zu fördern. Die dunkle Farbe des reifen
Kompostgutes sorgt für eine raschere Erwärmung der Böden.
8. Die richtige Wahl des Kompostbehälters
Welche Farbe/Material soll der Komposter haben?
Dunkle Farbe sammelt das Sonnenlicht und leitet es als Wärme in das
Komposterinnere. Ein grüner Komposter wirkt nicht als Fremdkörper.
remaplan Komposter aus 100 % Recycling-Material
können das ganze Jahr über mit Kompostiergut beschickt werden.
Selbst im Winter ist die biologische Aktivität gegeben. Die Wände
unserer Komposter sind dick und wärmespeichernd.
Größe?
Um Unkräuter, Wildsamen, etc. abzutöten und eine schnelle Rotte
herbeizuführen, sollte das Kompostgut eine Temperatur von bis zu
60 Grad erreichen. Ist der Behälter zu klein, dann kühlt er
zu schnell ab. Abhängig von der Größe Ihres Gartens und
des Haushaltes empfehlen wir Ihnen eine Mindestgröße von 400
Litern (Öko 2000/3000, Thermoquick® 420).
Mit gutem Grund ohne Boden!
Der Kompost sollte eine Verbindung zum Unterboden (Erde) haben, damit
die Bodenlebewesen nach oben in das organische Material steigen, um es
zu verwerten. remaplan Komposter haben
keinen Boden. Bei ordnungsgemäßer Befüllung brauchen
Sie keine Angst vor Nagetieren zu haben. Sie können jedoch unter
einen geschlossener Komposter ein engmaschiges Drahtgeflecht legen. So
verhindern Sie lästigen Nagern den Zugang.
Vorteile durch Einsatz von remaplan
Kompostern!
Es gelangen keine Schwermetalle durch Imprägniermittel in den wertvollen
Kompost und es besteht keine Verletzungsgefahr durch Holzsplitter oder
Metallgrate. Andere Materialien können rosten. Kunststoff kann nicht
korrodieren. Das Material ist widerstandsfähig gegen die bei einer
Rotte entstehenden organischen Laugen und Säuren. Bei seiner Farbgebung
wird der Kunststoff mit einem UV-Schutz versehen.
Ihr aktiver Beitrag zum Umweltschutz!
Durch die Herstellung und Ihrem Einsatz von remaplan
Komposter werden thermoplastische Kunststoffe, die bereits einmal
im Wirtschaftskreislauf waren, diesem wieder zugeführt, wertvolle
Ressourcen werden geschont - unserer Umwelt zu Liebe.
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